Der Glauben ersetzt das Denken
10 Anmerkungen zu den Familienaufstellungen des Herrn Bert Hellinger
Lassen Sie mich vorab kurz und vereinfacht erklären, was Psychotherapie ist und wie sie wirkt, denn erst dann kann man das ganze Ausmaß dessen, was Hellinger tut und nicht tut erfassen. Ich will dies konkret am Beispiel von Klienten veranschaulichen, die sich in eine Paar- oder Familientherapie begeben. Solche Menschen sagen im Erstgespräch: wir verstehen uns in letzter Zeit nicht mehr, wir streiten uns nur noch, es geht um Schuld, aber auch um die ungleiche Verteilung von Geben und Nehmen, wir lieben uns nicht mehr, so kann es einfach nicht mehr weiter gehen, ich mag mich selbst so auch nicht mehr, unsere Beziehung stagniert, es gibt keine gemeinsame Entwicklung mehr, wir müssen uns vielleicht trennen! Es geht also um Verstehen, Streiten, Schuld, Geben und Nehmen, Liebe, Glauben, sich selbst mögen, Stagnation, Entwicklung oder Trennung. Dies alles sind Begriffe, die in der Beschreibung auf das innere psychische Erleben eines Menschen verweisen und der damit die Beziehungen in seiner Partnerschaft oder Familie beschreibt.
Ich mache jetzt einen Sprung: wenn dieser selbe Mensch nach einigen Monaten die Therapie wieder verlässt, dann ist er oder sie vielleicht noch mit demselben Menschen zusammen, lebt im selben Haus, hat dieselben Kinder und geht demselben Beruf nach. In den äußeren Lebensverhältnissen hat sich zumeist gar nichts oder nur sehr wenig verändert, aber im psychologischen Sinne ist dieser Mensch nicht mehr derselbe und seine Beziehungen haben sich auch geändert – mal sind die Menschen wieder glücklich miteinander und mal haben sie sich getrennt. Was sie häufig von ihrer Situation zu Beginn der Therapie unterscheidet ist, dass sich ihr inneres Erleben geändert hat. So haben sie eine größere Bewusstheit ihrer selbst, wissen, warum sie etwas wollen oder nicht wollen, kennen ihre Handlungsmotive besser, sind in Beziehungen konfliktfähiger. Solche Veränderungen, die wir durch Psychotherapie anstreben und erreichen, sind also Veränderungen in den inneren Einstellungen, Haltungen, Bewertungen, Gefühlen, Ängsten oder Konfliktlösungsstrategien der Menschen und ihren Beziehungen. Psychotherapie ist eine verstehende, erklärende und verändernde Arbeit an diesen inneren Haltungen eines Menschen und den Mustern seiner Beziehungen.
Damit wird deutlich, wie wichtig es ist, am Anfang eines therapeutischen Prozesses die Menschen zunächst einmal zu verstehen, ihre inneren Haltungen, Muster, Ängste usw. kennen zu lernen, bevor man professionell zu irgendeiner Intervention übergeht, die diese inneren Muster verändert. Obwohl wir immer wieder die gleichen Erfahrungen machen, wie ähnlich sich doch die Menschen in vielerlei Hinsicht sind, kann ein wirkliches und letztendliches Verständnis erst dann entstehen, wenn wir den einzelnen individuellen Menschen kennen gelernt haben, und eine gegenseitige Beziehung entstanden ist, die sich oftmals als der wichtigste Motor von Veränderungen erweist. Zu Anfang einer therapeutischen Beziehung steht also viel Verstehen, der diagnostische Prozess ist mehrdimensional und komplex und erst die Zusammenschau vieler einzelner Informationen gibt ein Gesamtbild über einen Menschen und seine intimen Beziehungen: seine Individualität, seine persönliche Geschichte, die Geschichte seiner Familie, seine heutigen Probleme und Konflikte, den Umgang mit sich selbst und anderen und vieles andere mehr. Wer diesen diagnostischen, verstehenden Prozess abkürzen will – was heute sehr modern und kostengünstig ist – der läuft Gefahr, sein Bild des anderen Menschen in seinen Beziehungen und damit die therapeutische Beziehung auf Sand zu bauen und damit unsolide und unprofessionell zu arbeiten. Geniale Intuition ist doch eher selten. Wahrscheinlich war Virginia Satir solch eine genial intuitive Frau – und da sie meine Lehrerin war, kann ich dem nur zustimmen – aber ihre Genialität kann man nicht in einzelne Handlungen oder Interventionen zerlegen, wie dies manche glaubten und daraus das NLP machten, noch kann man eine einzelne Technik kopieren, sie grob vereinfachen, mit einer abstrusen Naturphilosophie verbinden und daraus einen seriösen Anspruch ableiten. Genialität ist schön, macht aber auch viel Arbeit!
- Das Familienaufstellen nach Hellinger hat Ähnlichkeiten mit anderen Methoden, wie sie seit Jahrzehnten in der Psychotherapie und der systemischen Therapie angewandt werden. In der Familientherapie ist diese Methode als Skulpturarbeit insbesondere durch Virginia Satir bekannt geworden. Das Familienaufstellen hat mit der Skulpturarbeit äußerliche Ähnlichkeit, inhaltlich aber nichts gemein. Die Unterschiede sind im wesentlichen folgende:
- In der Familientherapie dient die Skulpturarbeit vorwiegend diagnostischen Zwecken und wird bei Familien angewandt, die eine gemeinsame Geschichte und Gegenwart haben, darüber hinaus in Ausbildungsgruppen, die zusammen arbeiten. Skulpturen sollten niemals allein als diagnostische Basis für therapeutisches Handeln angewandt werden, sondern stets nur als eine Methode in einem Kanon mehrerer Methoden (mehrdimensionale und multimethodale Diagnostik) innerhalb eines diagnostischen Prozesses.
- Die Skulpturarbeit dient als Rückmeldung an die anderen Mitglieder des Familiensystems, wie ein Mitglied die Beziehungen wahrnimmt und fließt damit in einen Veränderungs- oder Therapieprozess ein.
- Diese Familienbeziehungen werden in Bezug auf ein Problem oder Symptom hin untersucht, d.h. eine wichtige diagnostische Leitfrage ist die nach einem Zusammenhang zwischen den Problemen einer Familie oder eines einzelnen Familienmitglieds und den familiären Beziehungen.
- Das Ziel einer Familienskulptur ist die Visualisierung innerer Beziehungsstrukturen, wie ein Mitglied seine Familie als Beziehungssystem wahrnimmt. Diese Wahrnehmung gilt es nicht nur zu respektieren, sondern zu vertiefen und zu verstehen, um sich Probleme oder Symptome besser erklären und dann erst verändern zu können.
- In Skulpturen ist ein Probehandeln möglich, d.h. die Familienbeziehungen können mehrfach probeweise verändert werden: wie wäre die Beziehung ideal, wie war sie früher einmal, als es noch gut war, wie sollten sie in Zukunft sein, was müsste sich ändern, damit es Ihnen besser gehen würde usw. Bei all diesen Fragen ist der Protagonist derjenige, der die Inhalte und Richtungen der Skulpturarbeit vorgibt. Virginia Satir nannte diese Person den "Star", um zu verdeutlichen, dass es um ihn oder sie ging.
- Die Interpretation der Skulptur orientiert sich am individuellen Einzelfall auf der Basis einer klinischen Theorie, die in einer Krankheitslehre bzw. der ICD-10 ihre Basis hat. Wer keine Ausbildung hat, die eine solche fachgerechte Interpretation auf der Basis einer klinisch- psychologischen oder psychiatrischen Theorie ermöglicht, sollte keinesfalls eine solche Methode bei hilfebedürftigen Menschen anwenden.
- Die Familienaufstellungen, die teilweise nur 20 Minuten dauern, haben keinen ausreichenden Bezug zum jeweiligen Protagonisten, die diagnostischen Daten sind mehr als dünn, teilweise nur in wenigen Minuten erhoben und berechtigen in keiner Weise zu irgendwelchen Interpretationen oder gar Bewertungen, wie dies regelmäßig und rituell geschieht.
- Der Interpretationsrahmen der Familienaufsteller besteht nicht in einer wissenschaftlichen Theorie, sondern in einer von Hellinger so genannten „Phänomenologie“. Dies macht eine wissenschaftliche Überprüfung seiner Methode unmöglich und lässt die Bewertung zu, dass es sich hierbei um eine wissenschaftlich zumindest fragwürdige Methode handele.
- Anstelle einer wissenschaftlichen Theorie über die Entstehung, den Verlauf und die Behandlung psychischer Probleme, Störungen oder Krankheiten bietet Hellinger ein Glaubenssystem von Ordnungen an, die ihren Ursprung in archaischen, mystischen, esoterischen und religiösen Motiven haben. Dieses Theoriensystem Hellingers ist nirgends explizit als Theorie formuliert, sondern erschließt sich den Anhängern durch stundenlange Videodemonstrationen, aus denen „alles und nichts“ herauslesbar ist. Kern der Ordnungen ergibt sich durch eine zeitliche Reihenfolge. Was oder wer zuerst da war, hat Vorrang. So haben die Erstgeborenen Vorrang vor den Nachgeborenen. Bei den Familien ist die zeitliche Rangordnung umgekehrt: die Kernfamilie hat Vorrang vor der Ursprungsfamilie, die Zweitfamilie vor der Erstfamilie. Die Ordnung der Geschlechter sieht die Männer vor den Frauen, wenn also eine Frau die Erstgeborene ist, dann hat das nachfolgende männliche Kind den Vorrang. Krankheiten, Probleme, körperliche, seelische oder psychosomatische Leiden entstehen nach Hellinger, wenn diese Ordnungen verletzt werden.
- Einige Kernaussagen von Hellingers Ordnungen müssen als extrem wertkonservativ und mystisch bezeichnet werden. Beispiele hierzu sind: „Ein Kind, das seine Eltern nicht ehrt, verstrickt sich in seine Schuld. Eine Frau, die ihren Mann schlecht behandelt, kann als Folge Brustkrebs bekommen. Ein jüdischer Mann darf keine deutsche Frau heiraten. Wer auf den Boden schaut, schaut auf einen Toten. Wer lächelt, während er von einer schlimmen Erfahrung erzählt, ist mit dem Schlimmen einverstanden und so weiter.“(Colin Goldner, Der Wille zum Schicksal, Seite 20) Hellingers Grundannahme besagt, dass zwischen Familienmitgliedern, aber auch Mitgliedern anderer Gemeinschaften und Systeme, energetische Beziehungen nach ordnungshaften Regeln bestehen. Die Verletzungen dieser Ordnungen führen zu energetischen Verstrickungen: verstorbene Geschwister, Totgeburten, Geburtsschäden, Verbrechen, sexueller Missbrauch, Suizid, Krankheiten, Behinderungen, Homosexualität, Psychiatrie- oder Gefängnisaufenthalten, Kriminalität etc. (Ulsamer 1999, 241).
- Psychologisch ist weniger die Frage spannend, warum Bert Hellinger das tut, was er tut, als vielmehr, warum er so viele Anhänger hat. Bert Hellinger ist sich selbst durch die Jahrzehnte hin wahrscheinlich treu geblieben: er war immer ein tief religiöser Grenzgänger als jahrzehntelanges Mitglied eines katholischen Ordens ( Bruder Suitbert wurde zu Bert). Er hat sich nie um wissenschaftliche Standards bemüht, seine Ausbildungen in Psychoanalyse oder Primärtherapie wurden niemals nachgewiesen, sondern werden stets nur behauptet. (Teilweise wird er im Ausland mit einem Doktortitel angekündigt, den er auch nie erworben hat). Und er hat nie behauptet, dass seine Familienaufstellungen wissenschaftlich fundiert sind, im Gegenteil. Warum also all die Aufregung um ihn? Seine Anhänger treten als geschlossene Glaubensgemeinde mit dem Anspruch auf, ernsthafte Hilfestellungen bei psychischen Problemen, Beziehungsfragen, Familienkonflikten, Organisationsfragen, Wohnungsfragen usw. geben zu können, d.h. es wird der Anspruch nach Seriösität gestellt. Und bei vielen Menschen, die Rat und Hilfe bei Hellinger und seinen Leuten suchen, handelt es sich um Menschen mit psychischen Problemen oder gar in Krisen.
- Die philosophische oder theoretische Basis von Hellingers Familienaufstellungen ist ein Glaubenssystem, das sich wissenschaftlicher Überprüfung entzieht. Ein Glaube ist immer gegen das Wissen gewandt und wird hartnäckig gegen das Wissen verteidigt. Psychisch gesehen ist ein Glaube immer von einem Spaltungsvorgang begleitet. Glaube basiert auf grundsätzlichen ethischen oder philosophischen Überzeugungen, die sich wissenschaftlicher oder kritischer Reflexion entziehen, das ist der Unterschied zwischen Wissen und Glauben. An die Stelle wissenschaftlicher Erkenntnis tritt im Glauben das Evidenzerlebnis. Dieser fundamentale Unterschied zwischen Glauben und Wissen macht verständlich, warum intelligente Menschen aufgrund ihres Glaubens Hexen verbrannt haben, millionenfach Juden ermordeten oder sich mit Schulkindern in die Luft sprengen. Wenn der Glaube zur einzigen Maxime des persönlichen Handelns wird und kein Bezug mehr zu einer demokratischen Politik oder humanen Ethik besteht, dann diktiert der Glaube, bzw. sein Vertreter – der Guru oder der Ajatollah – den Weg des Handelns.
- Die Lehre des Bert Hellinger, soweit man von solch einem Glaubensgebäude sprechen kann, ist vaterorientiert. Der Vater hat fast immer Recht, ihm gilt es die Ehre zu erweisen, auch wenn man als Tochter von diesem Mann sexuell missbraucht wurde. Diese Vaterorientierung stabilisiert zum einen konkret die Person Hellingers in seiner Gemeinde als großer Vater, den es zu verteidigen gilt, was immer er macht. Zum anderen hat dieser Aspekt einen Erklärungswert für die Wirkung von Hellingers Arbeit im deutschsprachigen Raum, den man als „vaterlose Gesellschaft“ (Alexander Mitscherlich) bezeichnen muss. Der deutsche Faschismus ist psychologisch und familiendynamisch nicht wirklich betrauert und verarbeitet worden, die Väter werden als Mörder weiterhin allgemein verurteilt und konkret idealisiert. Hellinger bietet Vergebung für die Väter und beantwortet damit ein tiefes Bedürfnis nach Versöhnung.
- Hellingers Familienaufstellungen schaffen die Probleme, für die sie sich als Lösungen anbieten. Die Familienaufstellungen haben den klerikalen Charakter einer Beichte, die keiner grossen Worte bedarf. Die schlimmsten Verfehlungen der Vergangenheit können vergeben werden, wenn der Aufsteller symbolträchtig vor dem ausgewählten Vater auf die Knie geht, sich auf den Boden legt mit den Händen offen nach oben und sagt: Ich gebe dir die Ehre Vater! Auf diese Weise erfährt man bei Hellinger nicht nur seine wirklichen Probleme, sondern bekommt zugleich die Lösungen mitgeliefert. Wer sich diesem sakralen Handeln widersetzt, wird auch mal beschimpft und stark abgewertet, weil er sich den Weisungen des Meisters widersetzt. Damit sind nicht die Klienten der Methode im Mittelpunkt der Arbeit, besteht das Ziel der Familienaufstellungen nicht darin, Menschen, die in Krisen sind dabei zu helfen, den für sie richtigen Weg selbst heraus zu finden, sondern darin, ihnen eine Einsicht in die Lehren Hellingers zu suggerieren und sie damit von diesen nicht nur gegenwärtig, sondern auch zukünftig abhängig zu machen. Das ist eine fundamentale Verletzung der Autonomie der Klienten, die Hellingers Lehre von ernsthaften Psychotherapien unterscheidet.
- Die Glaubenslehre des Bruders Bert Hellinger hat für seine Anhänger viele Vorteile, die eine Rechtfertigung bis zur Selbstaufgabe verständlich machen.
- Der symbolische starke Vater tut gut und befriedigt damit ein oftmals lang gehegte Sehnsucht der Kinder. Endlich ist der starke Vater da, der sagt, wo es langgeht, der inbeirrt von allen Infragestellungen und Anfeindungen seinen Weg geht und der seine Kinder machen lässt, was sie wollen, solange sie ihn an ihren Profiten beteiligen (direkt oder indirekt).
- Die Methode erscheint leicht zu lernen, lässt sich in allen Gruppen anwenden, die durch ihre Teilnahme schon eine Bereitschaft zum Aufstellen mitbringen.
- Der Einsatz der Methode erscheint unbeschränkt, so scheint es nicht nur möglich, Fragen der Partnerwahl zu klären, sondern auch Grundstücksfragen, den Hauskauf oder sexuelle Orientierungen. Hellinger selbst rühmt sich übrigens damit, dass ein homosexueller Mann nach einer Familienaufstellung eine Familie mit einer Frau gründete und ein Kind zeugte.
- Die Nachfrage nach der Methode erlaubt es Menschen, ohne besondere langjährige, kostenintensive und wissenschaftlich anspruchsvolle Ausbildungen auf dem Psychomarkt zu arbeiten und dort erheblich mehr Geld zu verdienen, als sie es zumeist vorher getan haben.
- Die Abgrenzung von Hellinger gilt es intellektuelles Gütekriterium, so dass man sich von seinen gröbsten Aussschweifungen distanzieren kann, dennoch aber von seinem Ruhm profitieren kann.
- In einer Zeit, in der alles geht, ethische Grenzen sich auflösen, ethische Orientierungen verloren gehen und sich alles einer Nützlichkeit unterordnet, haben Werte, Ordnungen und Orientierungen eine hohe Attraktivität. Dies gilt insbesondere für solche Menschen, die selbst in sich wenig Sicherheit, Selbstwert, Halt, Orientierung und Struktur haben. Solchen Menschen gibt Hellingers Glaubenslehre mehrfachen halt, sowohl innerlich, als auch als Orientierung in einer unsicheren, globalisierten Zeit. Der religiöse Anteil an Hellingers Heilslehre ist damit nicht zu unterschätzen, die einfachen Antworten auf die komplizierten Fragen der Zeit haben eine grosse Bedeutung für die Verbreitung dieser Lehre.
- Hellinger überlässt seinen Anhängern nicht die Entscheidungen über ihren eigenen Weg, gibt nicht Hilfe zur Selbsthilfe, sondern sagt ihnen, wo es lang geht, bewertet, urteilt und versucht mit allen Mitteln der Suggestion und des psychischen Drucks seine Meinung als einzig gültige zu etablieren. Seine Meinung gilt widerspruchsfrei! Es wird Zeit, dass dies nicht mehr so ist.
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