Prof. Dr. Wolfgang R. Hantel-Quitmann
Dr. Wolfgang Hantel-Quitmann, geboren 1950 in Dortmund, ist seit 1982 Professor für Klinische Psychologie und Familienpsychologie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Er leitet dort den neuen Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ und darin den Studienschwerpunkt Familienberatung.
Nach einem Jahr als Schüler in den USA machte er das Abitur auf dem 2. BW und studierte anschließend Psychologie, Publizistik und Politologie an der FU Berlin. Berufliche Erfahrungen u.a. in der Psychiatrie, der Rehabilitation psychisch Behinderter, im Auswahlreferat des Deutschen Entwicklungsdienstes DED und in der Forschung beim Berliner Senat. In Berlin lernte er auch seine Frau Susanne kennen, die heute als medizinische Psychotherapeutin in freier Praxis arbeitet. Beide sind seit 1977 verheiratet und haben vier Kinder: Lucie, Julia, David und Robin - und zwei Enkelkinder Clara und Lili.
Er ist Autor mehrerer Fachbücher zur Familienpsychologie und Familientherapie („Beziehungsweise Familie“, Band 1-4, Freiburg 1996-99), zur Zukunft der Familie und der privaten Beziehungen. („Die Globalisierung der Intimität“, Gießen 2002; „Der globalisierte Mensch“, Gießen 2004), zur Psychologie leidenschaftlicher Beziehungen („Liebesaffären – Zur Psychologie leidenschaftlicher Beziehungen“, Gießen 2005), zur Liebe im Alltag („Die Liebe, der Alltag und ich. Partnerschaft zwischen Wunsch und Wirklichkeit“, Herder, Freiburg, 2006), zur Psychologie der Partnerwahl („Der Geheimplan der Liebe“, Herder, Freiburg 2007) und zu Gefühlen in Paarbeziehungen („Die Masken der Paare. Und welche Gefühle sie verbergen“, Herder, Freiburg 2008).
Forschungsprojekte in den letzten Jahren zu den Globalisierungsfolgen für die privaten Beziehungen und „Kinder und ihre Familien“. Neben seiner Lehrtätigkeit arbeitet er in der Weiterbildung als Lehrtherapeut für Paar- und Familientherapie, als Psychologischer Gutachter für Familiengerichte und in eigener Praxis als Paar- und Familientherapeut.