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Schamlos!Was wir verlieren wenn alles erlaubt ist Wolfgang Hantel-Quitmann Verlag Herder Freiburg
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Die moderne Schamlosigkeit hat viele Gesichter: Geldgier und Egoismus in der Finanzwelt, Machterhalt in der Politik, Selbstdarstellung in den Medien, Sex und Kommerz im Alltag. Zugleich werden Menschen öffentlich lächerlich gemacht, belästigt, abgewertet, gedemütigt, benutzt, beschämt, erniedrigt oder rücksichtslos behandelt. Die Schamgrenzen sind weitgehend abgeschafft, denn ohne Scham erscheint alles erlaubt. Unsere Kultur befindet sich in einer Abwärtsspirale der Schamlosigkeit, in der wir immer weniger Scham empfinden, weil wir immer schamloser werden. Es ist eine Kultur der Selbstdarstellung und Selbstinszenierung, des Egoismus und der Rücksichtslosigkeit. Wir verlieren dabei alle Werte, an die uns die Scham als soziales und moralisches Gefühl erinnert: Achtung, Anerkennung, Respekt, Mitgefühl und soziale Verantwortung. Der Preis dieser schamlosen Kultur ist der Verlust einer sorgenden Mitmenschlichkeit, letztlich der menschlichen Gemeinschaft. Wenn wir diesen Prozess aufhalten wollen, müssen wir nicht nur den Schamlosigkeiten entgegentreten. Wir brauchen einen Nachhilfeunterricht im Umgang mit der Scham, mit allen Gefühlen. Wir brauchen eine emotionale Bildung, in deren Mittelpunkt wieder die sozialen Beziehungen der Menschen stehen.
Deutschland Radio Kultur von Barbara Dobrick
Die Radiokirche bei N-Joy von Andreas Brauns
Feminin und fit: "Wenn alles erlaubt ist"
Freundin: "Schamlosigkeit will gelernt sein!"
Handelsblatt: "Nur schöner schein"
Psychologie Heute: "Die Scham trifft immer die Falschen!"
Südkurier: "Das ist öffentloche Demütigung!"
Tagesanzeiger: Buchtipp
Welt am Sonntag: "Scham ist eine Tugend und kein Makel"
Buchprofile: "Sozialpsychologische Überlegungen über den richtigen Umgang mit Scham und Schamgefühlen."
Kulturwerk West: "Schamlos. Was wir verlieren, wenn alles erlaubt ist."
Gisela Schütte: "Scham ist eine Tugend und kein Makel"
Vorwärts: "Schamlos!" Warum schämt sich niemand?
Warum unsere Gesellschaft verkommt - wenn die Scham versiegt